Fallstudien

Van Abbe Museum, Eindhoven

Kunde: Waterschap De Dommel
Periode: 2016

Projekt

Seine Lage an den Ufern des Flusses Dommel bedeutet, dass das Van Abbe Museum im Falle von Hochwasser Wasserschäden erleiden könnte. Die Bibliothek und die Kunstsammlung könnten darunter leiden und die Klimaregelung könnte ebenfalls ausfallen. In solch einem Fall müsste das Museum mindestens sechs Monate schließen. Die Wasserschäden an den Kunstwerken könnten irreparabel sein.

2012 gab es einen schrecklichen Wolkenbruch, welcher zu einer Gefahr für das Museum wurde. In neunzig Minuten stieg das Wasser auf eine Höhe von bis zu anderthalb Metern an. Vorsichtshalber wurden Sandsäcke verlegt und alle Objekte aus den Sälen in den unteren Etagen entfernt.

Lösung

Die Lösung wurde auf Antrag der Waterschap De Dommel sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Van Abbe Museum und der Stadt Eindhoven, welche  Eigentümer des Gebäudes ist, maßgeschneidert. Ab 1. April 2016 wird eine 33 Meter lange, 80 Zentimeter hohe und 20 Zentimeter dicke, selbstschließende Hochwassersperre (SCFB) das Museum bei schweren Niederschlägen gegen Überflutung schützen.

Der Herausforderung bestand bei diesem Projekt darin, dass die Sperre in einem Teich installiert werden musste. Daher verschwindet die Sperre vollständig unter dem Wasser, wenn sie nicht aktiviert ist. Laut Angaben von Peter Glas von der Waterschap De Dommel wird die Sperre im Durchschnitt 3 Mal pro Jahr angehoben. Die Wand trägt die Inschrift 'Ich schütze Museum und Kunstwerke gegen das Wasser'.

Diese Maßnahmen sind Teil eines größeren Plans, Eindhoven gegen Hochwasser zu schützen.