Fallstudien

Schellebelle, Belgien

Kunde: Waterwegen en Zeekanaal nv
Periode: 2010

Projekt

Antwerpen befindet sich an der Schelde, einem Gezeitenstrom, der in die Nordsee fließt. Bei einer durch den hohen Wasserstand der Nordsee verursachten Springflut besteht für die bewohnten Gebiete im Hinterland an der Schelde oft Überschwemmungsgefahr. Dies ist vor allem am Scheitelpunkt der Deichscharten der Fall.

Das Dorf Schellebelle, liegt stromaufwärts von Antwerpen und wird durch die Schelde in ein linkes und ein rechtes Ufer aufgeteilt.

Um die wichtige Verbindung zwischen beiden Ufern sicherzustellen, wurde eine Fähre ins Leben gerufen.

Lösung

In Hinblick auf die lebenswichtige Bedeutung der Fähre für die Gemeinschaft war es wichtig, diese zu erhalten und zu schützen.

Daher wurden 2 SCFB® platziert: Eine Sperre, um die Zufahrtsstraße zur Fähre zu schützen und eine zweite Sperre, um die Slipanlage gegen Überflutung bei Hochwasser zu schützen.

Da vor Ort kein Personal zur Verfügung gestellt werden kann, wurde ein autonomes selbstschließendes System gewählt. Die SCFB® bot hier die ideale Lösung. Auf diese Weise ist es weiterhin möglich, die beiden Durchgänge zu nutzen und ebenso das Dorf vor Überschwemmungen zu schützen.

In Schellebelle wurden 2 selbstschließende Hochwassersperren installiert:

• 5 m breit x 1 m hoch

• 1,5 m breit x 1 m hoch