Neues Muro Modell ermöglicht noch schnellere Installation.

Mittwoch, März 22nd, 2017

Das neue Modell benötigt weniger Zeit zur Installation, besitzt ein optimiertes Design und ist vandalismussicher. (mehr …)

Aggeres kann die weltweit längste aufschwimmende Damm liefern

Montag, November 23rd, 2015

Aufschwimmende Damm schützt Spakenburg

 

SpakenburgSCFBkeringSpakenburgSCFBkering2

 

 

 

 

 

 

In naher Zukunft wird das historische Zentrum der niederländischen Stadt Spakenburg gegen Überschwemmung geschützt werden durch einen hochfahrbaren Damm welcher durch die Kraft des ansteigenden Wassers betrieben wird. Mit einer Gesamtlänge von 335 m ist dieser aufschwimmende Damm der Längste der Welt. Der 80 cm hohe Damm wird im Straßenpflaster versenkt, welches den historischen Hafen umgibt, um so zu verhindern, dass dieser Damm den Blick auf das historische Stadtzentrum beeinträchtigt. Der Damm wird im aufgeschütteten Deich am neuen Hafen entlang befestigt.

Das Projekt ist Teil der Dammerneuerung an den Zuidelijke Randmeren (Südliche Randseen) und dem Fluss Eem entlang, welche vom Wasserverband Vallei en Veluwe durchgeführt wird. Das nationale Programm zur Verhütung von Hochwasser, das ‚Hoogwaterbeschermingsprogramma‘, unterstützt dieses Projekt finanziell. Der Bau beginnt im Herbst 2016.

Die vom Wasserverband ausgerufene Ausschreibung für dieses Projekt hat das niederländische Baukonsortium Van Heteren (Hengelo)/Jansen Venneboer (Wijhe) gewonnen. Das Projekt verlangte eine innovative Lösung und die hochfahrbare Dammkonstruktion entsprach am besten den Vorgaben. Das Projekt verlangte eine Lösung, die mit dem historischen Zentrum verschmilzt, wenig Platz benötigt und mithilfe einiger, weniger Mitarbeiter des Wasserverbandes nach maximal 3 Stunden einsatzbereit ist.

Beispielhaft für andere Städte

Die Technik wird vom belgischen Unternehmen Aggéres bereitgestellt. Obwohl die Technik bereits zuvor an verschiedenen Standorten weltweit eingesetzt wurde, ist das Spakenburg-Projekt das 1. Mal, dass dies in solch einem großen Format geschieht und sie Teil der primären Wasserbarriere wird. Daher gibt dies ein gutes Beispiel für andere historische Stadtzentren in den Niederlanden wie Dordrecht ab.

Leichte Materialien

Die Wasserbarriere wird infolge des steigenden Wasserspiegels in den Häfen nach oben gedrückt. Dieses Wasser füllt den Stahlcontainer, der den Damm hält. Der Damm besteht aus leichtem Kunststoff (Kevlar) und besitzt einen Stahlmantel. Das eintretende Wasser schiebt den Damm nach oben.

Der Damm wird in das Straßenpflaster integriert, welches den historischen Hafen umgibt (etwa 60 m am Turfwal und etwa 115 an der Oude Schans entlang). Der Deich, welcher den neuen Hafen (Kerkemaat) säumt, ist um 60 cm erhöht worden. Diese Erhöhung wird den Damm halten (etwa 160 m). Der Park an der Südseite des neuen Hafens (Weikamp) wird so umgestaltet, dass er seine Wasseraufnahmefunktion erfüllen kann.

An der anderen Strecke des Jachthafens (Havendijk) wir es keine neue Wasserbarriere geben. Er wird ‚außerhalb des Damms‘ bleiben. Die Gebäude dort sind hochwasserbeständig erbaut worden.

Hochwasserschutzprogramm

Durch den Bau des aufschwimmenden Damms entspricht die Wasserbarriere bei Spakenburg nun den aktuellen Anforderungen, nämlich Wasserständen standzuhalten, wie sie während Nordweststürmen mit Windstärke 12 auftreten. Diese Anforderung müssen alle Dämme an den Zuidelijke Randmeren und an der Eem erfüllen. Da diese Dämme einen großen Bereich gegen Hochwasser schützen, wird diese Konstruktion ‚primäre Wasserbarriere‘ genannt. Die Anforderungen an diese Barrieren wurden staatlich festgesetzt. Der Bau des aufschwimmenden Damms wird durch das nationale Hochwasserschutzprogramm, einen Kooperationsverbund der niederländischen Wasserverbände sowie das Amt für Wasserwirtschaft und öffentliche Arbeiten gefördert.

3D-App zur Einführung des neuen hypermodernen Hochwasserschutzes von Aggeres

Donnerstag, April 30th, 2015

In diesem Herbst wird Aggeres der Öffentlichkeit einen neuen innovativen Hochwasserschutz präsentieren. Als Kostprobe hat das Unternehmen nun eine 3D-‚erweiterte Realität‘-App gestartet, welche es Ihnen ermöglicht, diesen neuen Hochwasserschutz sowie andere Produkte des Unternehmens in Betrieb zu sehen. Die App von Aggeres zeigt einen Bereich einer virtuellen Stadt, welcher immer wieder überflutet wird. In dieser Stadt dient die neue Hochwassersperre dazu, ein Bankgebäude, einen Zugang zu einer Tiefgarage und einen U-Bahn-Zugang zu schützen. Die SCFB (selbsttätig schließende Hochwassersperre) und das Velox (schnell einsetzbares Hochwasserschutzsystem) helfen ebenso, die Stadt vor Hochwasser zu schützen.

Im Laufe der letzten zwei Jahre ist die Velox Hochwassersperre erfolgreich in den Testanlagen von Flood Proof Holland (in Verbund mit der Universität von Delft) getestet worden und hat mehrfach ihre Effizienz unter Beweis gestellt. Die existierende SCFB (selbsttätig schließende Hochwassersperre) wurde in diesem Jahr ebenso in mehrere große Projekte implementiert.

Aggéres (früher BFDS NV) wird sich zukünftig auf Innovationen in der vielversprechenden Hochwasserschutzbranche konzentrieren. Hochwasserereignisse treten immer häufiger auf. Daher nimmt neben dem Bedarf an festen Deichen auch die Nachfrage nach mobilen Hochwassersperren zu. Im letzten Jahr brachte Aggeres die Porta Hochwassersperre auf den privaten Markt. Porta ist eine maßgefertigte Hochwassersperre, welche einfach in einer Tür oder einer Fensteröffnung eingerastet werden kann, um das Eindringen von Wasser in das Haus zu verhindern. Porta wird bereits an mehreren privaten Wohnhäusern in Flandern und den Niederlanden zum Schutz vor Wasserschäden genutzt.

In Ortschaften besteht neben dem Bedarf nach traditionellen Deichen auch eine wachsende Nachfrage nach ergänzenden, separaten Einrichtungen zum Schutz vor Hochwasser. Sie dienen dem Schutz von wichtigen Gebäuden und öffentlichen Plätzen, wie Parkplätzen oder U-Bahn-Zugängen. Aggeres hat gerade ein neues wasserdichtes Tor getestet, welches in ein äußerst kompaktes Modul integriert werden kann und Schutz gegen Hochwasser bis zu einer Höhe von 4 m bietet. Zu guter Letzt hat Aggeres auch eine eigene Testanlage für Wasserdruckproben errichtet.

Möchten Sie gern selbst sehen, wie unsere Produkte funktionieren? Dann besuchen Sie www.aggeres.com/ar und folgen Sie den Anweisungen zum Herunterladen unserer App. Die App ist im App Store für iPhone und iPad erhältlich und steht ebenso für Android zur Verfügung. Alles, was Sie tun müssen, ist auf die App in der Zeichnung unten zu weisen, und zu beobachten, wie die virtuelle Welt lebendig wird.

BFDS hat seinen Namen geändert

Donnerstag, Januar 30th, 2014

Logo_Aggeres_cut_40

Im Jahr 2014 hat BFDS (Benelux Flood Defence Systems) seinen Namen geändert. Wir sind stolz Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir unsere Aktivitäten ab diesem Jahr unter dem Namen Aggéres weiterführen werden. Mit diesem Namenswechsel möchten wir unseren Ambitionen Nachdruck zu verleihen. Davon abgesehen dass „Benelux“ als einschränkende Bezeichnung entfällt, da wir mehr und mehr auch in anderen europäischen Ländern aktiv sind (und wir uns im Jahr 2015 weltweit entfalten möchten), haben wir nun ebenso einen kurzen Namen mit hohem Wiedererkennbarkeitswert gefunden. Aggeres kommt vom lateinischen Agger, was Deich bedeutet.